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© 2001-2012 by BVASK e.V.

Info I/2001

 

Vorwort
Wir sind wieder drin - der BVASK im Internet
BVASK-Standpunkte
Wo, Wer, Was? Die 12. BVASK-Jahrestagung von A bis Z
Sie haben noch kein Laptop?
Sind Sie auch drin?

Moewes-Gutachten zur Sachkostenfrage
Termine

 

Liebe ambulant arthroskopierende Kolleginnen und Kollegen,

frühzeitig möchten wir Sie in diesem Jahr über unsere Aktivitäten informieren. Wir sind nicht untätig gewesen – im Gegenteil. Nicht nur die Vorbereitungen für unsere Jahrestagung in Dresden-Radebeul laufen auf vollen Touren.

Im Zeitalter der elektronischen Medien galt das besondere Augenmerk in den letzen Wochen unserem Internetauftritt, der einige Zeit brach lag. Seit dem 15. Februar ist unser Verband wieder im Netz – und zwar unter www.bvask.org. Wir hoffen, dass Ihnen die Seiten so gut gefallen wie uns. Doch Kommunikation ist keine Einbahnstraße, sondern muss wechselseitig stattfinden und deshalb sollten Sie unsere neue Internetseite auch als Kommunikationsforum nutzen. Denn ein Verband lebt von der Kommunikation seiner Mitglieder! Ich möchte daher noch einmal alle bitten, mit Meinung, Anregungen, Informationen oder auch Kritik nicht hinter dem Berg zu halten. Insbesondere, da Ihnen jetzt alle Wege der einfachen und schnellen Kommunikation zur Verfügung stehen.

Am einfachsten ist natürlich das persönliche Gespräch. Hierzu ergibt sich reichlich Möglichkeit auf unserer Jahrestagung; das endgültige Programm liegt dieser Info bei. Es würde uns freuen, wenn Sie zahlreich – gerne mit Begleitung - dieses Angebot wahrnehmen würden. Neben dem aktuellen berufspolitischen und wissenschaftlichen Programm ist es uns auch gelungen, ein attraktives Rahmenprogramm zusammenzustellen. Ein verlängertes Wochenende lang können wir uns in ganz ungezwungener Atmosphäre unterhalten und die Schönheit der Elbstadt genießen. Sie sehen – ein Christi Himmelfahrts Ausflug nach Dresden ist sehr reizvoll. Da dies auch andere so sehen, empfehlen wir eine schnelle Hotelreservierung in unserem Kongresshotel. Wir haben mit dem Steigenberger Parkhotel Sonderkonditionen ausgemacht.

Doch nun zu weniger erfreulichen Themen wie der neuen BG-Gebührenordnung, der Sachkostenproblematik oder dem neuen EBM. Wir pflegen nach wie vor einen intensiven Kontakt zur KBV, um dort die Fehlentwicklungen auf unserem Fachgebiet zu korrigieren. Die neue, für uns katastrophale BG-Gebührenordnung, die sozusagen klammheimlich zwischen KBV und dem Hauptverband der Berufsgenossenschaften ausgehandelt wurde, ist Schwerpunkt unserer aktuellen berufspolitischen Arbeit. Denn hier können wir nicht mit der Unterstützung der klassischen Berufsverbände rechnen. In Dresden werden wir Sie über den aktuellen Diskussionsstand informieren.

Last but not least konnten wir für unsere Mitglieder einen sehr interessanten Vertragsabschluss mit der Firma aescoLOGIC tätigen. Wir haben mit dieser Firma sehr attraktive BVASK Sonderpreise für Praxis- und Sprechstundenbedarf ausgehandelt – und einiges mehr...! Aber auch andere Unternehmen im Gesundheitssystem schlafen nicht und so können wir Ihnen in Dresden interessante neue Objekte vorstellen.

Ich freue mich, auch im Namen des gesamten Vorstandes Sie zu einer interessanten Jahrestagung in Dresden begrüßen zu können.

Mit kollegialen Grüßen

Ihr

Emanuel Ingenhoven


Wir sind wieder drin - der BVASK im Internet

Nachdem unsere Internetseiten über eine längere Zeit verwaist waren, haben wir die Gelegenheit genutzt, einen komplett neuen Auftritt zu konzipieren. Mit den neuen Internetseiten sind wir nun wieder präsent. www.bvask.org – diese Adresse soll in Zukunft das Thema ambulante Arthroskopie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die Bedeutung des Internet als Kommunikations-und Informationsmedium – geschäftlich wie privat – nimmt weiter rapide zu. Unsere Internetseiten sollten von daher nicht nur für Kollegen interessant und informativ sein, sondern auch bei medizinischen und politischen Institutionen sowie bei Patienten Neugierde wecken. Es ist nicht einfach, einen derart breit angelegten Anspruch zu erfüllen. So hat es uns einige Zeit gekostet, um einen optisch ansprechenden und informativen Internetauftritt zu entwickeln. Schließlich ist ein solcher Auftritt auch Spiegelbild des Absenders: modern, innovativ, informativ und kommunikativ.

Bei unserem update hatten nahezu alle Befragten sich mit einem Verweis auf die Adresse einverstanden erklärt. So war es uns möglich, eine bundesweite Übersicht der ambulant arthroskopisch operierenden BVASK Kollegen/innen zu erstellen. Eine praktische Hilfe für Arzt und Patient! Wir hoffen hier – im eigenen Interesse – auf Ihre Mithilfe, damit diese Datenbank immer auf aktuellem Stand gehalten werden kann. Bitte teilen Sie uns deshalb Adressen- oder andere Änderungen unmittelbar mit. Es wäre auch wünschenswert, möglichst viele Informationen über interessante Themen, Entwicklungen, Urteile von Ihnen zu erhalten. Wir können dann schnell agieren, mit diesen Informationen die Seiten pflegen und damit auf Dauer den hohen Qualitätsanspruch des Verbandes auch in diesem Medium unterstreichen.

Die Weiterentwicklung unserer Internetseiten sieht Raum für einen geschlossenen Benutzerkreis vor. Hier können auch spezifische Probleme, die nicht direkt in die Öffentlichkeit gelangen sollen, diskutiert werden. Hierzu wird demnächst unter der Rubrik „Für Ärzte” ein Portal speziell für unsere Mitglieder eingerichtet. Auf unserer Jahrestagung in Dresden-Radebeul werden wir uns ausführlich mit diesem Thema beschäftigen.

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BVASK-Standpunkte

Der BVASK Vorstand hat bei Gesprächen mit den standespolitischen Institutionen in den letzten Wochen sachlich und klar Stellung bezogen. Dass diese Treffen weiter fortgesetzt werden zeigt, dass manch getroffene Entscheidung zumindest zweifelhaft ist. Gerade die letzten Gespräche sind ein Indiz dafür, dass man auf KBV-Seite zumindest einige Aspekte kritisch überdenken will. Wir haben bei standespolitischen Organisationen Stellung bezogen zu:

- EBM 2000

1. Die Bewertung arthroskopischer Operationen rein nach einem Zeitschema ist der falsche Ansatz, da die Schwierigkeit der durchgeführten Operation, bzw. die hierfür notwendige Technik keine abgestufte Berücksichtigung findet. Die Vergütung rein nach Zeitraster bevorzugt den langsamen und zumeist unerfahrenen Operateur im Gegensatz zu dem routiniert, schonend und schnell operierenden. Sie birgt zudem erhebliche Möglichkeiten für Falschabrechnungen. Der BVASK hält es deswegen für dringend notwendig, die einzelnen arthroskopischen Operationen als Legende zu fassen und diese einer festen Punktzahl bzw. DM-Zahl zuzuordnen.

2. Nach dem Willen der KBV soll bei der ASK eine Video-Dokumentation und nicht mehr, wie früher möglich, eine Print-Dokumentation bzw. eine EDV-Print-Dokumentation obligater Bestandteil der Leistung sein.

Neben den logistischen und finanziellen Schwierigkeiten dieser Regelung (die meisten Arthroskopeure haben inzwischen einen Video-Printer bzw. eine EDV-Dokumentation im Werte von DM 4.500,- bis DM 20.000,-) stellt sich die Frage, warum bei anderen Endoskopien nicht auch eine Bild- bzw. Videodokumentation obligater Bestandteil der Leistung ist. Dies ist inzwischen technisch kein Problem mehr. Fakt ist, dass die Krankenhäuser keine Bilddokumentation ihrer arthroskopischen Eingriffe durchführen müssen.

Zudem liegt die Zukunft der medizinischen Versorgung in der elektronischen Vernetzung, d.h. Telemedizin. Digitale Videodokumentation erfordert aber bei akzeptabler Qualität, im Gegensatz zu digitaler Bilddokumentation, gigantische Speicher. Die elektronische Versendung ist bei vertretbarem Zeitaufwand noch nicht möglich und solche Systeme sind für niedergelassene Ärzte nicht finanzierbar.

Analoge Videodokumentation und elektronische Vernetzung mit Telemedizin würde die Anschaffung zweier nicht kompatibler Systeme zur Folge haben und eine Doppeldokumentation notwendig machen.

- BSG-Urteile

1. Sachkostenproblematik

Am 09.09.98 erging ein Bundessozialgerichtsurteil (B 6 KA 57/97 R), nachdem Spüllösungen und Schlauchsysteme im Zusammenhang mit arthroskopischen Leistungen mit der Gebühr für die Leistungen abgegolten seien. Begründet wurde dieses mit dem Passus „einschließlich Kosten” in der Legende zu den Ziffern 2445 bis 2449 im derzeit gültigen EBM. Die Folge: Eine Welle von Regressen bzgl. der Sprechstundenbedarfsverordnung von Spüllösungen. Inzwischen gibt es gesetzliche Krankenkassen, die aufgrund dieses Passus nicht nur die Spüllösungen als abgegolten ansehen, sondern auch Kanülen, Spritzen, Medikamente, Verbandsmaterialien etc. Vereinzelt gibt es Krankenkassen die sogar Implantate z.B. bei der Kreuzbandchirurgie mit diesem Passus als mit der Gebühr abgegolten betrachten und eine entsprechende Kostenerstattung verweigern.

Bei der Kostenzusammenstellung solcher Regresse werden die von den Kassen gezahlten Beträge für die Spüllösungen transparent. Hier zeigt sich, dass bei Direktbezug der Arzt Preise erzielt hat, die zum Teil um ein Mehrfaches unter dem liegen, was die Kassen gezahlt haben. Diese völlig überhöhten Preise werden nun dem Arzt in Regress gestellt, der die Preisgestaltung nicht beeinflussen konnte.

Des weiteren stellt die Weigerung einiger Kassen auch andere Kosten aus dem Bereich der Sprechstundenbedarfs-Vereinbarung nicht zu erstatten, für uns ein unlösbares Kostenproblem dar. Hierbei kann es leicht dazu kommen, dass die angeblich mit der Gebühr für die Leistung abgegoltenen Kosten die Vergütung der arthroskopischen Leistung übersteigt. Dieses werden wir nicht akzeptieren.

Die ursprünglich zur Abwehr von Forderungen nach Erstattung von Einmalinstrumentarium in der Arthroskopie gedachte Regelung im jetzigen EBM, wird auf diese Weise völlig konterkariert und wir können letztendlich nur durch Nichterbringung den wirtschaftlichen Schaden für unsere Praxis so klein wie möglich halten.

2. Operation mehrerer Gelenke

Das zweite Bundessozialgerichtsurteil, das sich für Arthroskopeure negativ auswirkt, ist die Definition des Schultergürtels als ein einziges Gelenk. Folge: Die Ziffern 2445 bis 2449 dürfen nicht mehr nebeneinander abgerechnet werden - was dem dazu gehörenden Aufwand gerecht würde. Beispiel: AC - Gelenksplastik neben einer subacromialen Dekompression o.ä.

- Neue BG-Gebührenordnung

Der BVASK ist zu keiner Zeit zur neuen BG-Gebührenordnung gefragt worden. Die jetzt zwischen dem Hauptverband der BG's und der KBV gefundene Lösung ist für die ambulanten Arthroskopeure schlicht nicht hinnehmbar. Sie bedeutet eine reale Einkommensminderung von bis zu 50%! Eine arthroskopische OP bei einem BG-Patienten ist somit nicht kostendeckend möglich. Zudem fallen alle arthroskopischen OP's unter §6 dieser Gebührenordnung und sind somit in der Regel nicht ambulant durchführbar. Die Gründe für diese Beurteilung und Handhabung sind für den BVASK nicht nachvollziehbar. Wir werden alles daransetzen, diese Missstände zu klären und möglichst abzuändern.

Sollte es zu keiner Änderungen in der Beurteilung der Sachstände kommen, sehen wir uns gezwungen, den Mitgliedern von besonders material- und zeitaufwändigen größeren arthroskopischen Operationen zum Schutze ihrer eigenen Praxis - und damit zur Aufrechterhaltung der ambulanten Versorgung kleinerer arthroskopisch-chirurgischer Eingriffe für gesetzlich Versicherte - abzuraten, bis eine vernünftige Regelung gefunden wird.

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Wo, Wer, Was? Die 12. BVASK-Jahrestagung von A bis Z

Der Kongress-Ort

Die kleine Villen- und Weinstadt Radebeul liegt im Nordwesten vor den Toren Dresdens in der Lösnitz, dem wärmsten Teil des Elbtals. Berühmtester Radebeuler dürfte Karl May gewesen sein, dessen Wohnhaus, die Villa Shatterhand, heute Museum ist. Berühmtestes Fortbewegungsmittel ist der „Lösnitzdackel”, eine Schmalspurbahn mit Dampflok und Originalwagen aus den Jahren 1899 bis 1930, die täglich von Radebeul durch die Lösnitz nach Moritzburg stampft.

Das Kongresshotel

Das Steigenberger Parkhotel Dresden-Radebeul ist kein langweiliges Vier-Sterne-Hotel amerikanischer Machart, sondern eine gelungene Mischung aus Kunst, Hotelkultur und Architektur, landschaftsgerecht am Fuße der Weinhänge der Lösnitz gelegen. Es ist nicht nur ein idealer Platz zum Tagen sondern auch zum Entspannen. Zum Beispiel in der 1000 Quadratmeter großen Fitnessabteilung mit einem der größten Hotelpools Deutschlands. Oder bei einem Spaziergang durch die Weinberge hoch zum Spitzhaus. Wer nicht auf seine eigene Wohnung verzichten möchte, kann sich auch in einem der Appartements im Villenpark des Hotels einquartieren. Dresden, die Perle des Barocks, erreicht man stressfrei und bequem mit der Straßenbahn; die Linie 4 und 5 hält nur 200 Meter vom Tagungshotel entfernt und fährt alle 15 Minuten.

Der BVASK hat für die Tagungsteilnehmer Sonderkonditionen ausgehandelt: Doppelzimmer 250,-DM und Einzelzimmer 185,- DM incl. Frühstück. Wichtig ist, sich schnellstmöglich (Stichwort BVASK) anzumelden, da die Zimmerkapazitäten begrenzt sind und Dresden an diesem Wochenende einen starken Besucheranstrom erwartet.

Das Kongressprogramm

Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation, der besonders die ambulanten Arthroskopiker ausgesetzt sind, liegt der Fokus unserer diesjährigen Tagung auf berufspolitischen und wirtschaftlichen Themen. Letztlich muss man auch das Hygienemanagement unter diesem Aspekt sehen. Los geht es am Freitagmorgen um 9.30 Uhr mit einem Ausflug ins Internet. Aber schön wird es bereits am Donnerstagabend, beim ersten Treffen mit Jazzigem, kleinen Leckereien und diversem „Flüssigen” auf der Piano-Party in der Ausstellung.

Das Rahmenprogramm

Natürlich wollen wir nicht nur tagen, sondern die Gelegenheit nutzen, auch Dresden und Umgebung kennen zu lernen. Zum Beispiel am Freitag den 25.Mai auf einem geführten Stadtrundgang, der um 11.00 Uhr beginnt. Oder am Freitagabend: Gegen 17.00 Uhr werden wir mit dem Bus zum Kurhaus Kleinzschachwitz starten. Das ehemalige Kurhaus liegt - reizvoll und idyllisch direkt am Elbufer - circa 25 Kilometer von Radebeul entfernt im Elbtal. Mit der Fähre setzen wir dann auf die andere Elbseite zum Schloss Pillnitz über, wo wir eine Führung durch dieses sächsische Versailles erhalten. August der Starke hat es einmal für seine Mätresse, die Gräfin Cosel bauen lassen, als sie ihm noch lieb und vor allem teuer war.

Bei großem Teilnehmerandrang werden wir die Gruppe teilen, was Gelegenheit gibt, wie einst die sächsischen Könige im Park mit seiner weltberühmten 230 Jahre alten, neun Meter hohen und acht Meter breiten Kamelie lustzuwandeln. Den Abend verbringen wir beim Abendessen im Kurhaus Kleinzschachwitz; Rückfahrt mit dem Bus gegen 23.00 Uhr.

Kostenbeitrag (beinhaltet Bustransfer, Führung, Essen und Getränke) pro Erwachsener 120,- DM, Kinder frei. Wir bitten um möglichst baldige Anmeldung.

Den Samstag haben wir bewusst nicht verplant, damit er individuell gestaltet werden kann. Spass macht Groß und Klein ein Ausflug mit der Schmalspurbahn nach Moritzburg, einer weiteren Perle des sächsischen Barocks. In Radebeul, dem nordöstlichsten Weinbaugebiet Deutschlands, ist seit Jahrhunderten, aufgrund der bevorzugten klimatischen Bedingungen, der Weinanbau heimisch. Wie wär's mit einer Wanderung zu den alten Weingütern: z.B. ins Weinbaumuseum, in das von Christoph Knöffel 1728 mitten in den Weinbergen errichtete Palais. Für Junge und Junggebliebene bietet sich ein Besuch des Karl May Museums im ehemaligen Wohnhaus des Schriftstellers oder aber der Puppentheatersammlung an.

amf


Sie haben noch kein Laptop?

Es ist dem BVASK gelungen einen Exklusivvertrag mit der Firma aescoLOGIC (aL), Vertreiber von Spechstunden- und Praxisbedarf zu schließen. Die aL bietet unseren Mitgliedern besonders günstige Konditionen zum Ordern von Sprechstunden- und Praxisbedarf. Darüber hinaus haben Sie aber auch die Möglichkeit, kostenfrei ein Laptop zu erhalten auf dem bereits der BVASK-Qualitätssicherungsbogen installiert ist! Sind Sie interessiert? Details auf unserer Jahrestagung in Dresden! aescoLOGIC wird in Dresden bei der Industrieausstellung vertreten sein und seine Produkte präsentieren, so dass sich jeder von der Qualität und Angebotspalette überzeugen kann.


Sind Sie auch drin?

Präsentieren auch Sie sich im Internet

Unsere Recherche hat ergeben, dass interessante Internetseiten von Kollegen/innen Zugriffe von bis zu 3000 verschiedenen Nutzern/Monat erzielen. Das Internet stellt für uns Ärzte eine legale Werbemöglichkeit dar. Auch Sie sollten diese Möglichkeit nutzen. Wie Sie unseren Web-Seiten ent- nehmen können, bieten wir unseren Mitgliedern ein spezielles Angebot zur Erstellung der eigenen Internetseiten:

Dipl.-Ing. Elisabeth Brors
Heresbachstr. 16, 40223 Düsseldorf
Tel. (0211) 33 02 71, Fax 33 04 53
E-Mail info@isa-brors.de
Weitere Details unter www.bvask.org


Moewes-Gutachten zur Sachkostenfrage

Heute weiß keiner mehr so genau,warum ausgerechnet für die Arthroskopiker der so folgenschwere Passus „einschl. Kosten” in die Leistungslegende des EBM aufgenommen wurde. Kein vergleichbarer operativer Eingriff wurde im EBM mit einer solchen Einschränkung „gesegnet”. Inzwischen missbrauchen die Kassen diesen, zudem noch unlänglich präzisierten Zusatz, um nicht nur die Kosten für die Spüllösungen, sondern jetzt auch noch die Kosten für teure Implantate auf die ambulanten Operateure abzuwälzen.

Der Vorstand hat Dr. Manfred Moewes gebeten, für den BVASK als Gutachter zu diesem unseligen Passus Stellung zu nehmen. Denn aus heutiger Sicht ist für den ehemaligen Leiter der KBV-Honorarabteilung und damalige Mitglied des Bewertungsausschusses (BWA), dieser Begriff weder gerecht noch sachgerecht. Da er ihn für einen eindeutigen systematischen und verfahrenstechnischen Fehler im EBM und für juristisch nicht tragbar hält, hat er in seinem Gutachten „zur Erstattung von Sachkosten bei der ambulanten Erbringung arthroskopischer Leistungen nach den Nrn. 2445, 2447 und 2449 EBM in Verbindung mit diesbezüglichen Darlegungen zu den Aufgaben des Bewertungsausschusses nach §87 SGB V.” eindeutig Stellung bezogen. Unter anderem wirft er dem Bewertungsausschuss vor, trotz besseren Wissens diesen Fehler bis heute nicht beseitigt zu haben.

In seinem Sachverständigengutachten kommt er zu folgendem Schluss:

Die Kosten für arthroskopische Implantate sind nicht in den Vergütungen für die ärztlichen Leistungen enthalten.
   
Mit der Forderung der Übernahme der Kosten für arthroskopisch implantierte Materialien durch den operierenden Arzt wird neben anderem gegen das Prinzip der Gleichbehandlung verstoßen, solange eine solche Forderung nicht auf analoge – speziell operative – Sachverhalte ausgedehnt und vertraglich vereinbart worden ist.
   
Der Begriff „einschl.Kosten” als Bestandteil allein der Leistungsbeschreibungen der Arthroskopie ist ein inhaltlicher, systematischer, verwaltungs- und verfahrenstechnischer Fehler des EBM, der als juristisch nicht haltbar anzusehen ist.
   
Der Bewertungsausschuss nach §87 SGB V hat neben anderen auch den offensichtlichen und ihm seit vielen Jahren bekannten Mängeln der Allgemeinen Bestimmungen A1 des EBM – und hier insbesonders der Absätze 2.und 4. – weder durch eine diesbezügliche grundlegende Überarbeitung und Neufassung, noch durch Korrekturen an den Leistungslegenden Rechnung getragen, bei denen die entsprechenden Mängel offenkundig sind. Diese Untätigkeit von Körperschaften des öffentlichen Rechts ist zu beanstanden und – keinesfalls wegen der Vergeudung von Verwaltungskosten allein – als Pflichtversäumnis zu werten.
   
Die sachgerechte Anwendung der generalisierenden vertraglich vereinbaren Allgemeinen Bestimmungen A 1, Absätze 2. Und 4., führt trotz der dargelegten immanenten Mängel zur Feststellung, dass Implantate zu den Materialien und Gegenständen zu zählen sind, deren Kosten nicht mit der Vergütung für die erbrachten ärztlichen Leistungen abgegolten sind.
   
Die arthroskopisch oder mittels anderer interventioneller oder operativer Verfahren implantierten Materialien werden an keiner Stelle im EBM bzw. in den betreffenden Leistungslegenden expressis verbis als Kostenbestandteil ärztlicher Leistungen aufgeführt. Die Zuordnung von Implantaten zu Materialien und Gegenständen, „die der Kranke zur weiteren Verwendung behält” ist zwingend. Die Kosten für die Implantate sind als gesonderte Sachkosten und damit außerhalb der vertragsärztlichen Gesamtvergütung von den Krankenkassen zu übernehmen.

Das gesamte Gutachten kann in der BVASK-Geschäftstelle angefordert werden.

amf


Termine

28.04.-01.05.01 Baden-Baden 49. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden
25./26.05.01 Dresden 12. Jahrestagung BVASK
21.06.-23.06.01 Hamburg 50. Tagung der Norddeutschen Orthopädenvereinigung
03.10.-06.10.01 Berlin Deutscher Orthopädenkongress 87. Tagung der DGOT mit 42. Tagung des Berufsverbandes Schulter und Schultergürtel
02./03.11.01 Neuss UpDate Orthopädie & Traumatologie „Der Knorpelschaden”

 


Impressum:

Layout: amf-Redaktion
Redaktionsanschrift:
amf-Redaktion, Rotteland 45, 44797 Bochum

Herausgeber:
Bundesverband f. Ambulante Arthroskopie e.V.,
41460 Neuss, Breite Straße 96
Tel. (0 21 31) 15 38 40 · Fax 2 54 12

Druck: Gebrüder Hoose GmbH, Bochum