Info II/2003 |
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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, die Jahrestagung 2003 in Freiburg liegt hinter uns. Sie war mit über 60 Teilnehmern bei allseitiger Zufriedenheit sehr erfolgreich. Das Thema Knorpel scheint nach wie vor hohe Aktualität bei allen Gelenkchirurgen zu besitzen. Es wurde von den Referenten und Vorsitzenden in beispielhafter Übersichtlichkeit und Vollständigkeit präsentiert. Ein ausführlicher Bericht hierzu sowie zur Mitgliederversammlung erscheint in der Info III/2003. Dr. Georg Feldkamp, unser langjähriger Vorsitzende
und Vorstandsmitglied seit Gründung des BVASK ist im Februar aus Altersgründen
von seinem Vorstandsamt zurückgetreten. Aufgrund der außergewöhnlichen
Verdienste für die Belange der Arthroskopie und des Verbandes wurde
ihm vom Vorstand auf der Jahrestagung in Freiburg die erste ‚Ehrenmitgliedschaft’
des BVASK verliehen. Wir wünschen Georg Feldkamp, der viele Initiativen
ergriffen hat, von denen der Verband bis heute zehrt (Qualitätssicherung,
Jahrestagungen, berufspolitische Arbeit) alles Gute und hoffen, in
ihm weiterhin einen Fürsprecher der Arthroskopie und Unterstützer
des Verbandes zu haben. Die gesundheitspolitische Lage wird immer konfuser:
neben den Vorschlägen der Rürup-Kommission, mit denen man zum Teil
durchaus leben könnte, gibt es jetzt den ersten Referentenentwurf
für das sogenannte Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz (GMG). Leider machen ein Teil der ärztlichen Standesvertreter in dieser Situation keine gute Figur. Der Hausärzteverband heißt den Referentenentwurf gut, da er vordergründig die Interessen der eigenen Klientel fördert. Die Protagonisten der Hardcore-Hausärztefront vergessen dabei, dass sie als dezimierte Teilärzteschaft im gesundheitspolitischem Strudel dauerhaft alleine keine Chance haben, ihre Interessen zu wahren. Für alle anderen, klar denkenden, Kolleginnen und Kollegen ist in diesen Tagen deutlich geworden, wo der Feind sitzt. Die wichtigsten Punke die im GMG geplant werden sind:
Der GFB-Vorsitzende Dr. Jörg-Andreas Rüggeberg nennt das GMG ,Gesundheitssystemmarodierungsgesetz’. Dem ist nichts hinzuzufügen. Die nahe Zukunft wird zeigen, in wieweit die hier offensichtlich vorherrschenden Denkstrukturen in konkrete Gesetzgebungsvorhaben bzw. in ein neues Gesetz umgesetzt werden. Die nächste Jahrestagung findet vom 19. bis 20. März 2004 in Köln statt. Wir haben uns diesmal wieder zur Zusammenarbeit mit einer anderen ärztlichen Organisation entschlossen, diesmal der D.A. F. (Deutsche Assoziation für Fußchirurgie e.V.). Zu diesem großen Kongress, der auch außerhalb der Arthroskopie viel Interessantes bieten wird, darf ich Sie jetzt schon recht herzlich einladen und Sie bitten, sich den Termin vorzumerken. Das Vorprogramm liegt dieser Info bei. Der neue GOÄ und UV-GOÄ Kommentar des BVASK ist Ihnen mit gleicher Post zugegangen. Seit 1996 existiert nun die Gebührenordnung für Ärzte in der vorliegenden Form. Schon damals entsprach die Legendierung des Kapitels ‚L’ (Operationen) der GOÄ nicht dem Stand der Wissenschaft. Weitere sieben Jahre später ist es durch den rasanten Fortschritt operativer Techniken nur noch eingeschränkt möglich, durchgeführte operative Maßnahmen in der GOÄ wiederzufinden. Dies gilt insbesondere für minimal invasive Eingriffe Leider wurde die unzureichende Systematik der GOÄ in die Gebührenordnung der Unfallversicherungsträger (UV-GOÄ) übernommen. Das hieraus resultierende Konfliktpotential zwischen Arzt und Versicherern war Anlass, diesen neuen Kommentar als Leitfaden für Ärzte, Sachbearbeiter bei Versicherungen und Behörden sowie Gutachter herauszugeben. Unsere großen Erfahrungen mit strittigen Rechnungen, die die Gutachterkommission des BVASK in den vergangenen Jahren zu beurteilen hatte, sind hierbei in vollem Umfang eingeflossen. Naturgemäß kann der BVASK jedoch keine Garantie für die Anerkennung aufgeführter Ziffern durch Kostenträger übernehmen. Vor dem aktuellen gesundheitspolitischen Hintergrund (Individual- bzw. Gruppenverträge) hat der BVASK seine Bemühungen verstärkt, alle Mitglieder zur Teilnahme an der Qualitätssicherung zu bewegen. Um es den Mitgliedern im laufenden Praxisbetrieb einfacher zu machen die BVASKQualitätssicherung durchzuführen, ist es ab jetzt möglich, mit dem BVASK-Qualitätssicherungsprogramm den KBV-Bogen zur Qualitätssicherung bei ambulanten Operationen (AODT-Bogen) automatisiert auszufüllen. Wir haben hierzu das Zertifikat der KBV erhalten, welches dieser Info beiliegt. Eine ausführliche Beschreibung der Funktion, sowie die entsprechenden Installationshinweise finden Sie in der beigefügten Programmanleitung. Ich möchte Sie nochmals auffordern, an der BVASK-Qualitätssicherung teilzunehmen. Nur mit einer ausreichenden Anzahl von dokumentierten Operationen können wir bei Verhandlungen mit Krankenkassen ein gewichtiges Wort mitreden. Ein Faxantwortbogen mit der Möglichkeit Kritik, Fragen bzw. Wünsche zu dem BVASK-Qualitätssicherungsprogramm zu äußern, ist beigefügt, bitte machen Sie hiervon regen Gebrauch. Alle Mitglieder, die im Jahr 2002 an der BVASK-Qualitätssicherung teilgenommen haben, bekommen mit dieser Info ihre diesbezügliche Urkunde zugesandt. Nur Teilnehmer an der BVASK-Qualitätssicherung dürfen auch mit dem Passus: ‚externe Qualitätssicherung durch den Bundesverband für Ambulante Arthroskopie e.V.’ werben. Mit herzlichen Grüßen, Ihr Emanuel Ingenhoven Telefon und e-mail Hotline für das BVASK-Qualitätssicherungsprogramm Telefon (Mittwochs 14.00-17.00 Uhr): Eine Liste der häufig gestellten Fragen (Frequently Asked Questions) zum BVASK Qualitätssicherungsprogramm/Qualis® finden Sie unter www.bvask.de, in der Rubrik Service Bundesverband für Ambulante Arthroskopie e.V. Geschäftszeiten: Die Geschäftsstellenleitung hat Frau Agnes Koch. Hat sich Ihre Adresse, Ihre Bankverbindung, Ihre e-mail oder Internetadresse geändert? Bitte teilen Sie uns dies mit. Benutzen Sie hierfür das beigefügte Mitglieder-Adressen Update! Herausgeber, Layout und V.i.S.d.P.:
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