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Info II/2005

 

Editorial
Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt
Geschäftsstelle
Geschäftszeiten
Neumitglieder
Impressum
BVASK künftig auch für Kliniker offen
Noch fehlen Mail-Adressen
BVASK-Qualitätssicherung
BVASK Operationsbogen-Summenliste 2004
Patienten mit ambulanten Operationen zufrieden
Qualis®-Probleme

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die sensationelle Ankündigung des 1. KBV-Vositzenden Dr. Andreas Köhler, mit dem BVASK und den Krankenkassen einen dreiseitigen Vertrag nach §73c, GMG zu arthroskopischen Operationen abschließen zu wollen, wenn alle BVASK-Mitglieder an der BVASK-Qualitätssicherung teilnehmen, war das i-Tüpfelchen auf dem rundum erfolgreichen BVASK-Jahreskongress 2005 in Hamburg.


Dr. Köhler

Dass Köhler eine Abänderung der „Änderung des Interpretationsbeschlusses Nr. 56 des Arbeitsausschusses des Bewertungsausschusses aus der 268. Sitzung vom 18.3.2005” noch in dieser Woche in Aussicht gestellt hat, wodurch dann endgültig feststehen soll, dass die Kosten für Implantate bei allen rekonstruktiven arthroskopischen Operationen über 25,56 Euro bei Leistungen nach den Nrn. 31141 bis 31147 EBM von den Krankenkassen übernommen werden, ging hierbei beinahe unter.

So stehen wir jetzt vor der Aufgabe, alle BVASK-Mitglieder zur Teilnahme an der Qualitätssicherung zu bewegen. Winken doch feste, außerbudgetäre Vergütungssätze für qualitätsgesicherte arthroskopische Eingriffe. Diesem Zwang der Fakten kann sich der Verband nicht entziehen. Wir werden in diesem Sommer eine erneute Information (BVASK-Intern) zur Qualitätssicherung, einschließlich der erforderlichen Software und Bedienungsanleitung, verschicken und alle Mitglieder - mit Fristsetzung - auffordern, der satzungsgemäßen Qualitätssicherung nachzukommen, zu der sie sich bei Aufnahme in den Verband verpflichtet haben.

Nutzen Sie das BVASK-Qualitätssicherungsprogramm, nehmen Sie an unserer innovativen Qualitätssicherung teil. Hiervon werden Sie in erster Linie selbst profitieren.

Für den Vorstand, Ihr


Überwältigender Zuspruch für 16. BVASK-Kongress in Hamburg

Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt

HAMBURG – Weit übertroffen hat der 16. BVASK-Kongress im Hamburger Gastwerk-Hotel die Vorstands-Erwartungen: Mit mehr als 150 Anmeldungen verdoppelte sich die Teilnehmerzahl gegenüber den Vorjahren. „Wir haben erstmals vor dem offiziellen Kongressstart Präparatekurse angeboten – ich denke, die sehr hohe Akzeptanz zeigt, dass dies ein gewünschtes Angebot ist, das wir auch im kommenden Jahr einplanen werden”, lautet die erste aktuelle Bilanz des 1. BVASK-Vorsitzenden Dr. Emanuel Ingenhoven. Fünf Präparatekurse hatte das Programm am Vormittag des ersten Kongresstages im Anatomischen Institut des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf vorgesehen – und doch blieben viele Tagungsteilnehmer, die sich zu spät angemeldet hatten, außen vor. Sehr positive Resonanz erhielt der BVASK-Vorstand auf die wissenschaftlichen Beiträge, die Fixationsverfahren in der Arthroskopie – speziell im Bereich Knie und Schulter – in den Fokus rückten.
Besonders glücklich war der BVASK-Vorstand über den Verlauf der berufspolitischen Sitzung am Samstag. Vor allem die konkreten Zusagen des KBV-Vorsitzenden Dr. Andreas Köhler an die Arthroskopeure (s. Editorial oben) sorgten für einen optimistischen Abschluss der Tagung.


Geschäftsstelle

Bundesverband für Ambulante Arthroskopie e.V.
c./o. Dr. E. Ingenhoven
Breite Str. 96
41460 Neuss
Tel.: 02131-153840
Fax: 02131-25412
Mail: mail@bvask.de
Web: www.bvask.de


Geschäftszeiten

Dienstag 14.00-16.00 Uhr
Mittwoch 14.00-16.00 Uhr
Die Geschäftsstellenleitung hat Frau Agnes Koch.


Wir freuen uns, folgende Neumitglieder begrüßen zu können:

Dres. Susanne und Peter Beckers, 41849 Wassenberg
Dr. James Brudet, 35390 Gießen
Dr. Joachim Cassens, 22926 Ahrensburg
Dr. Oliver Eckardt, 74072 Heilbronn
Dr. Stefan Mengel, 83278 Traunstein
Dr. Oliver Miltner, 10117 Berlin
Dr. Matthias Müller-Eißfeldt, 73614 Schorndorf
Dr. Rüdiger Riemer, 42103 Wuppertal
Dr. Torsten Witstruck, 18439 Stralsund


Impressum:

Herausgeber und V.i.S.d.P.:
Bundesverband für Ambulante Arthroskopie e.V.
41460 Neuss, Breite Str.96

Tel.: (02131) 153840, Fax: 25412
Redaktion dieser Ausgabe:
Dr. Emanuel Ingenhoven, Bernd Schunk
Druck: Biermann Verlag


Satzungsänderung mit großer Mehrheit beschlossen

BVASK künftig auch für Kliniker offen

HAMBURG – Eine Bilanz der Vorstandsarbeit im vergangenen Jahr und die Öffnung des BVASK für Kliniker standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung, an der 40 BVASK-Mitglieder im Hamburger Gastwerk-Hotel teilnahmen.

Zwar seien die Konsequenzen des neuen EBM, wie der BVASK-Vorsitzende Dr. Emanuel Ingenhoven in seinem Bericht über den Stand der EBM-Verhandlungen unterstrich, nicht konkret vorhersagbar. Doch zumindest eines könne man schon jetzt sagen. Ingenhoven: „Wir werden mit einem blauen Auge davonkommen.” Grund für diese Einschätzung sei die Durchsetzung einer akzeptablen Sachkostenpauschale für Eingriffe der Kategorie E3 und höher. Nächstes Verhandlungsziel sei eine Anpassung der Sachkostenpauschale für Eingriffe der Kategorie E2.


Nach reger Diskussion beschlossen die Mitglieder in Hamburg, künftig auch Kliniker in den Verband aufzunehmen.

Ingenhoven riet davon ab, statt Meniskusteilresektionen nur noch Gelenkkörperentfernungen oder totale Meniskusresektionen abzurechnen: „Das wäre für unsere zukünftige Position gegenüber der KBV nicht gut.” Den Mitgliedern empfahl er, künftig für jede Leistung die entsprechende OPS-Ziffer aufzuführen – aus Gründen der honorarpolitischen Klarheit auch mit Blick auf künftige Verhandlungen mit der KBV. Leistungen wie etwa Knorpelzelltransplantationen (Ingenhoven: „Solche Leistungen sind nicht im EBM vorhanden.”) müssen künftig mit den Patienten privat abgerechnet werden ­– Details dazu erläuterte der KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Köhler anlässlich des berufspolitischen Forums zum Abschluss der Tagung am Samstagnachmittag.

Zwar wächst der BVASK jährlich um acht bis zehn Prozent. Das aber reicht nach Meinung Ingenhovens nicht: „Unser Ziel ist, den Verband auf eine Mitgliederzahl von 400 bis 500 zu vergrößern. Nur dann sind wir durchschlagskräftig genug, um unsere Interessen auch in Zukunft erfolgreich zu vertreten.” Deshalb sei es notwendig, die Mitgliederbasis zu vergrößern und auch ambulant operierenden Klinikern die Mitgliedschaft zu ermöglichen. Ingenhoven: „Ich stelle ein Umdenken bei den Niedergelassenen fest: Es gibt den Einzelkämpfer nicht mehr.” Jeder wisse um die Notwendigkeit einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Klinikern und niedergelassenen Arthroskopeuren.

Der Antrag des Vorstands auf eine entsprechende Satzungsänderung wurde mit sehr großer Mehrheit (bei nur drei Gegenstimmen) angenommen. (Noch) nicht folgen wollten die Mitglieder einem weiteren Antrag, der über eine Namensergänzung des Verbands auch operierende Kollegen des gesamten muskulo-skelettalen Bereichs die Verbandsmitgliedschaft ermöglichen würde. Allerdings zeigte die Diskussion, dass die BVASK-Mitglieder eine Interessenvertretung für solche nicht arthroskopische Leistungen, die immerhin auch von vielen BVASK-Mitgliedern erbracht werden, für unverzichtbar halten.

Ingenhovens Fazit: „Mit diesen Entscheidungen haben wir die Voraussetzungen geschaffen, den Verband künftig auf eine breitere Basis stellen zu können und damit auch politisch an Gewicht zu gewinnen.”


Vorstand will Mitglieder über E-Mail-Verteiler informieren

Noch fehlen Mail-Adressen

HAMBURG – Der Vorsitzende fand klare Worte: „Wenn wir nur von drei Fünftel der Mitglieder E-Mail-Adressen haben, können wir eine zeitnahe Mitgliederinformation nicht bewerkstelligen.” Dr. Emanuel Ingenhoven machte deutlich, dass eine rasche und umfassende Information der Mitglieder, aber auch ein notwendiger Meinungsaustausch der Mitglieder ohne eine vollständige Adressdatenbank samt E-Mail-Erreichbarkeit nicht funktioniere.

Deshalb appellierte Ingenhoven an die in Hamburg versammelten Mitglieder, der Geschäftsstelle – zu erreichen unter mail@bvask.de möglichst bald die E-Mail-Adresse mitzuteilen, damit ein effektiver Mailverteiler fertig gestellt werden kann.

Dem anlässlich der Mitgliederversammlung geäußerten Wunsch einiger BVASK-Mitglieder, ein geschlossenes Diskussionsforum im Internet einzurichten, damit sich die BVASK-Mitglieder kurzfristig austauschen können, will der Vorstand gerne nachkommen. Der Vorstand kündigte die baldige Umsetzung dieses Mitgliederwunsches an.


Zufrieden mit der Hamburger Tagung: der BVASK-Vorsitzende Dr. Emanuel Ingenhoven


BVASK-Qualitätssicherung

Statistik und Auswertung 2004 (Teil 1)

Im Jahre 2004 haben sich 30 BVASK-Mitglieder an der gesetzlich seit dem 1.1.2004 vorgeschriebenen ‚einrichtungsübergreifenden Maßnahmen der Qualitätssicherung’ nach § 135 a Abs. 2 SGB V beteiligt, die der BVASK für seine Mitglieder anbietet. Inzwischen nehmen ca. 40 Mitglieder hieran regelmäßig teil. Insgesamt wurden in 2004 8651 Operationen ausgewertet. Knapp die Hälfte dieser Operationen konnten - durch Rücklauf der Patientenbögen - weiter verfolgt werden. Den ersten Teil der Jahresauswertung 2004 finden Sie in dieser Ausgabe der BVASK-Info. Bei Fragen zur Qualitätssicherung stehen die Geschäftsstelle und die Hotline (Frau Dipl.-Ing. Elisabeth Brors, support@qualis.de) zur Verfügung. Die mit dem Versionswechsel zum 1.Mai aufgetretenen Probleme sind inzwischen gelöst, siehe Artikel ‚Qualis-Probleme’ in dieser Info.

Detailstatistiken und deren Wertungen werden Gegenstand weiterer Ausgaben von Kompakt-AMSI zur BVASK-Qualitätssicherung sein.


BVASK Operationsbogen-Summenliste 2004

Anzahl OP-Bögen: 8651
Anzahl Ärzte: 30
Zeitraum: 1.1.2004 - 31.12.2004

Knie
Schulter
Handgelenk
7043
1149
6
 
 
 
Sprunggelenk
Ellenbogen
andere Gelenke
85
28
52
 
 
 
rein diagn. ASK
Zweit OP
 
155
534
 

 

 
bestätigt
erweitert
geändert
Diagnosen
5096
2724
831

 

 
Regionalanästhesie
Vollnarkose
Blutsperre
Anästhesie
568
7637
5964

 

Meniskus, Labrum, Rotatorenmanschette
Glättung
Teilresekt.
subt. Res.
Naht
 
Innenmeniskus
429
3387
848
95
 
Außenmeniskus
304
817
184
29
 
Labrum glenoidale
59
11  
 
20
 
Diskus triangularis
0
1
0
0
 
 
Glenohumeral
Subacromial
Kalkentfernung
 
 
Rotatorenmanschette
201
223
192
101
 
 
 
 
 
 
 
Gelenkflächen
Debridement
Abrasio / Microfracture
Osteophyten
OD-Refixation
Knorpel - Knochentranspl.
Tibia med.
414
93
29
0
5
Femur med.
1951
475
44
4
9
Tibia lat.
326
55
9
0
0
Femur lat.
355
104
19
5
1
Patella
1402
350
27
1
3
Trochlea femoris
604
218
28
0
2
OSG-Tibiafläche
17
6
18
0
0
Talusrolle
24
20
9
1
0
Trochlea humeri
8
1
3
0
0
Radius
8
3
1
0
0
Ulna
1
1
3
0
0
Corpus
2
1
0
0
0
Humeruskopf
28
12
2
0
0
Schulterpfanne
36
6
1
0
0
 
 
 
 
 
 
Subacromialgelenk   
 
Acromioplastik
 
 
 
 
3
959
 
 
 
 
 
 
 
 
 
AC-Gelenk
Diskusresektion
Osteophyten
ACG-Plastik
 
 
 
12
255
183
 
 
 
 
 
 
 
 
freier Gelenkkörper
einer
mehrere
dorsal
 
 
 
101
319
7
 
 

 

 

Synoviaresektion
partiell
subtotal
ein Kompartiment
481
481
mehrere Kompartimente
381
213
Plica mediopatellaris
94
394
Plica infrapatellaris
39
657
Briden
110
130
Hoffa-Resektion
303
3
Meniskoid
35
13
Bursa Subacromialis
323
546

 

 

Kreuzband
Resektion
Naht
Plastik
Augmentation
vorderes Kreuzband
436
6
393
0
hinteres Kreuzband
5
2
1
0
 
Kapsel
 
 
 
 
lateral release
300
 
 
 
Kapselraffung
43
 
 
 
 
Lig. Coraco-acromiale
Durchtrennung
Resektion
 
 
 
380
384
 
 
 
Zahl der Zugänge
1
2
3
mehr als 3
 
74
5218
2634
289
 
Histologische Untersuchung
ja
nein
Malignität
 
 
928
7723
0
 

 

 

Perioperative Komplikationen
Nein
 
 
 
8643
 
 
 
Ja
 
 
Gefäßverletzung
1
 
 
Nervenverletzung
0
 
 
Instrumenten-,Materialbruch
1
 
 
Narkosezwischenfall
0
 
 
Stationäre Weiterbehandlung
7
 
 
 
Postoperativer Verlauf und Komplikationen (Bitte nach Auswertung des "Patientenbogens" ausfüllen!)
 
Nein
Ja
 
gesicherte Thrombose
4048
14
 
Wundheilungsstörung
3984
13
 
Empyem
3999
10
 
Revisionsbedürftige Blutung
3987
14
 
punktionswürdiger Erguß
3559
480
 
 
Beurteilung der Behandlung
Nein
Ja
 
Pat. würde sich noch einmal ambulant operieren lassen
87
3485
 
Pat. würde sich vom gleichen Team operieren lassen
23
3547
 
Pat. fühlte sich zu Hause ausreichend betreut
47
3406
 
 
AU-Dauer, bzw. Wiederaufnahme der gewohnten Tätigkeit
<1 Woche
<2 Wochen
>2 Wochen
 
406
892
2514

*Gesetzliche Grundlagen
§ 135 a Abs. 2 SGB V: „Vertragsärzte sind verpflichtet, sich an einrichtungsübergreifenden Maßnahmen der Qualitätssicherung zu beteiligen, die insbesondere zum Ziel haben, die Ergebnisqualität zu verbessern und einrichtungsintern ein Qualitätsmanagement einzuführen und weiter zu entwickeln.”
§136 a Abs. 1 SGB V: „ Der gemeinsame Bundesausschuss bestimmt für die vertragsärztliche Versorgung durch Richtlinien (.......) die verpflichtenden Maßnahmen der Qualitätssicherung nach § 135a Abs. 2 sowie grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement.


Umfrage:

Patienten mit ambulanten Operationen zufrieden

Viele Patienten stellen ambulant operierenden Ärzten offenbar ein gutes Zeugnis aus. Nach einer bundesweiten Befragung der Techniker Krankenkasse (TK) unter 7.000 Patienten, die sich in 220 Arztpraxen hatten ambulant operieren lassen, würden dies 98 Prozent wieder tun.
Der Erhebung zufolge zogen auch ältere und allein stehende Patienten die ambulante OP einem stationären Aufenthalt vor. Knapp jeder fünfte der ambulant Operierten war über 60 Jahre alt, jeder 5. war zudem allein stehend. "Stehen keine Freunde oder Verwandten für die Betreuung zu Hause zur Verfügung, kann der Arzt auch eine häusliche Krankenpflege verschreiben", erklärte Andreas Meusch von der TK.
"Modernste Operationsmethoden wie Schlüssellochchirurgie und sanfte Narkoseverfahren belasten den Körper weit weniger als noch vor einigen Jahren. Sie machen den Krankenhausaufenthalt zumindest bei Operationen, die nicht dringend sind, häufig überflüssig", resümierte Meusch.
Voraussetzung sei jedoch, dass medizinische Risikofaktoren ausgeschlossen werden können. In diesen Fällen seien die Patienten in einer Klinik oft besser aufgehoben. In jedem Fall müsse der Arzt das individuell entscheiden.
"Besonders Zwei- bis Vierjährige empfinden einen Klinikaufenthalt oft als Bedrohung", kommentierte Peter Liedgens, Chefarzt der Kinderchirurgie des Elisabeth-Krankenhauses in Essen, die Umfrage. Ihnen falle es schwer, beängstigende Eindrücke zu verarbeiten. Daher sei bei einem Eingriff in diesem Alter die ambulante OP zumeist die erste Wahl. "Starkes Übergewicht, Allergien, Asthma oder eine Zuckerkrankheit können im Einzelfall gegen das Verlassen der Klinik nach einer OP sprechen", erläuterte der Kinderchirurg.
"Studien gezeigt, dass viele der nicht dringlichen OP's für den Patienten wenig von Nutzen oder gar überflüssig sind", berichtete Meusch. Als Beispiel nannte er die Operation der Nasenscheidewand: "Nicht einmal die Hälfte der Patienten ist nach einem solchen Eingriff uneingeschränkt mit dem Ergebnis zufrieden, weil die Atembeschwerden nicht wie erhofft zurückgingen."
Besonders wichtig sei die Wahl des richtigen Operateurs: "Patienten sollten vor allem fragen, welche Erfahrungen der Facharzt gerade mit ihrer anstehenden Operation in den letzten zwölf Monaten gemacht hat. Wenn er jeden Eingriff nur ein oder zwei Mal pro Jahr macht, dann sollte geprüft werden, ob nicht ein anderer Chirurg den Eingriff vornehmen kann", empfahl Meusch.

(Quelle: www.facharzt.de)


Qualis®-Probleme

Liebe BVASK-Mitglieder,

die BVASK-Version des Qualis®-Programmes enthält es eine Sperre, die jeden weiteren Betrieb ab 1. Mai 2005 verhindert. Es ist leider im Laufe der Jahre vergessen worden, die Sperre aufzuheben.
Dies betrifft alle BVASK Qualis®-Anwender.
Wir entschuldigen uns hiermit ausdrücklich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Inzwischen haben sich die meisten Anwender beim Qualis®-Support (support@qualis.de) gemeldet und/oder sind von uns angeschrieben worden, und das entstandene Problem konnte gelöst werden.
Die Aufhebung der Sperre ist einfach, macht aber das Herunterladen eines kleinen Programms notwendig. Falls Sie nicht von uns angeschrieben worden sind, gehen Sie im Falle von Problemen beim Starten des Qualis-Programms mit der Meldung: „Qualis-Key ist abgelaufen” bitte folgendermaßen vor:

Geben Sie in Ihrem Browser-Programm folgende Adresse ein:

http://www.bepo-gmbh.de/files/setupQualisOrtho1.exe

Bitte speichern Sie dieses Programm auf Ihrer Festplatte ab. Das Verzeichnis ist egal,
es muss aber letztendlich der selbe Rechner sein, auf dem Ihr Qualis®-Programm läuft.
Nach dem Download öffnen Sie bitte den Windows Explorer (Dateimanager, nicht den
Browser) und klicken das Programm

setupQualisOrtho1.exe

doppelt an. Es startet und installiert das neue Qualis®. Der Vorgang kann etwas dauern. Danach sollte Qualis® wieder starten; einen Key brauchen Sie nicht.
Falls sich das Programm immer noch nicht starten lässt, geben Sie bitte als Key ein: 1234567890
Zur Kontrolle: Die neue Version heißt 2.55 (Sie finden dies im Menü, das Fragezeichen rechts anklicken und dann About).
Dies ist die neue, auf den EBM 2000plus abgestimmte Qualis®-Version. Hierbei werden auch neue Hand- und Fußchirurgische Inhalte zur Verfügung gestellt. Die in Qualis® integrierte OP-Berichts- und Arztbriefschreibung ist eine elegante Möglichkeit, der im neuen EBM ausgewiesenen Berichtspflicht zu entsprechen.
Falls Probleme auftreten und Sie Hilfe brauchen, schicken bitte eine Mail an
support@qualis.de.

Dr. Emanuel Ingenhoven Joachim Becker Dipl.-Ing. (FH) Elisabeth Brors
(QualisKuratorium) (BePo GmbH) (Qualis® - Support)