Nachlese |
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16. Jahres-Kongress des Bundesverband für Ambulante
Arthroskopie e.V.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,die sensationelle Ankündigung des 1. KBV-Vositzenden Dr. Andreas Köhler, mit dem BVASK und den Krankenkassen einen dreiseitigen Vertrag nach §73c, GMG zu arthroskopischen Operationen abschließen zu wollen, wenn alle BVASK-Mitglieder an der BVASK-Qualitätssicherung teilnehmen, war das i-Tüpfelchen auf dem rundum erfolgreichen BVASK-Jahreskongress 2005 in Hamburg.
Dass Köhler eine Abänderung der Änderung des Interpretationsbeschlusses Nr. 56 des Arbeitsausschusses des Bewertungsausschusses aus der 268. Sitzung vom 18.3.2005 noch in dieser Woche in Aussicht gestellt hat, wodurch dann endgültig feststehen soll, dass die Kosten für Implantate bei allen rekonstruktiven arthroskopischen Operationen über 25,56 Euro bei Leistungen nach den Nrn. 31141 bis 31147 EBM von den Krankenkassen übernommen werden, ging hierbei beinahe unter. So stehen wir jetzt vor der Aufgabe, alle BVASK-Mitglieder zur Teilnahme an der Qualitätssicherung zu bewegen. Winken doch feste, außerbudgetäre Vergütungssätze für qualitätsgesicherte arthroskopische Eingriffe. Diesem Zwang der Fakten kann sich der Verband nicht entziehen. Wir werden in diesem Sommer eine erneute Information (BVASK-Intern) zur Qualitätssicherung, einschließlich der erforderlichen Software und Bedienungsanleitung, verschicken und alle Mitglieder - mit Fristsetzung - auffordern, der satzungsgemäßen Qualitätssicherung nachzukommen, zu der sie sich bei Aufnahme in den Verband verpflichtet haben. Nutzen Sie das BVASK-Qualitätssicherungsprogramm, nehmen Sie an unserer innovativen Qualitätssicherung teil. Hiervon werden Sie in erster Linie selbst profitieren. Für den Vorstand, Ihr
Überwältigender Zuspruch für 16. BVASK-Kongress in HamburgTeilnehmerzahl mehr als verdoppeltHAMBURG – Weit übertroffen hat der 16. BVASK-Kongress
im Hamburger Gastwerk-Hotel die Vorstands-Erwartungen: Mit mehr als
150 Anmeldungen verdoppelte sich die Teilnehmerzahl gegenüber den
Vorjahren. „Wir haben erstmals vor dem offiziellen Kongressstart Präparatekurse
angeboten – ich denke, die sehr hohe Akzeptanz zeigt, dass dies ein
gewünschtes Angebot ist, das wir auch im kommenden Jahr einplanen
werden, lautet die erste aktuelle Bilanz des 1. BVASK-Vorsitzenden
Dr. Emanuel Ingenhoven. Fünf Präparatekurse hatte das Programm am
Vormittag des ersten Kongresstages im Anatomischen Institut des Universitätsklinikums
Hamburg-Eppendorf vorgesehen – und doch blieben viele Tagungsteilnehmer,
die sich zu spät angemeldet hatten, außen vor. Sehr positive Resonanz
erhielt der BVASK-Vorstand auf die wissenschaftlichen Beiträge, die
Fixationsverfahren in der Arthroskopie – speziell im Bereich Knie
und Schulter – in den Fokus rückten. Satzungsänderung mit großer Mehrheit beschlossenBVASK künftig auch für Kliniker offenHAMBURG – Eine Bilanz der Vorstandsarbeit im vergangenen Jahr und die Öffnung des BVASK für Kliniker standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung, an der 40 BVASK-Mitglieder im Hamburger Gastwerk-Hotel teilnahmen. Zwar seien die Konsequenzen des neuen EBM, wie der BVASK-Vorsitzende Dr. Emanuel Ingenhoven in seinem Bericht über den Stand der EBM-Verhandlungen unterstrich, nicht konkret vorhersagbar. Doch zumindest eines könne man schon jetzt sagen. Ingenhoven: „Wir werden mit einem blauen Auge davonkommen. Grund für diese Einschätzung sei die Durchsetzung einer akzeptablen Sachkostenpauschale für Eingriffe der Kategorie E3 und höher. Nächstes Verhandlungsziel sei eine Anpassung der Sachkostenpauschale für Eingriffe der Kategorie E2.
Ingenhoven riet davon ab, statt Meniskusteilresektionen nur noch Gelenkkörperentfernungen oder totale Meniskusresektionen abzurechnen: Das wäre für unsere zukünftige Position gegenüber der KBV nicht gut. Den Mitgliedern empfahl er, künftig für jede Leistung die entsprechende OPS-Ziffer aufzuführen aus Gründen der honorarpolitischen Klarheit auch mit Blick auf künftige Verhandlungen mit der KBV. Leistungen wie etwa Knorpelzelltransplantationen (Ingenhoven: Solche Leistungen sind nicht im EBM vorhanden.) müssen künftig mit den Patienten privat abgerechnet werden Details dazu erläuterte der KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Köhler anlässlich des berufspolitischen Forums zum Abschluss der Tagung am Samstagnachmittag. Zwar wächst der BVASK jährlich um acht bis zehn Prozent. Das aber reicht nach Meinung Ingenhovens nicht: Unser Ziel ist, den Verband auf eine Mitgliederzahl von 400 bis 500 zu vergrößern. Nur dann sind wir durchschlagskräftig genug, um unsere Interessen auch in Zukunft erfolgreich zu vertreten. Deshalb sei es notwendig, die Mitgliederbasis zu vergrößern und auch ambulant operierenden Klinikern die Mitgliedschaft zu ermöglichen. Ingenhoven: Ich stelle ein Umdenken bei den Niedergelassenen fest: Es gibt den Einzelkämpfer nicht mehr. Jeder wisse um die Notwendigkeit einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Klinikern und niedergelassenen Arthroskopeuren. Der Antrag des Vorstands auf eine entsprechende Satzungsänderung wurde mit sehr großer Mehrheit (bei nur drei Gegenstimmen) angenommen. (Noch) nicht folgen wollten die Mitglieder einem weiteren Antrag, der über eine Namensergänzung des Verbands auch operierende Kollegen des gesamten muskulo-skelettalen Bereichs die Verbandsmitgliedschaft ermöglichen würde. Allerdings zeigte die Diskussion, dass die BVASK-Mitglieder eine Interessenvertretung für solche nicht arthroskopische Leistungen, die immerhin auch von vielen BVASK-Mitgliedern erbracht werden, für unverzichtbar halten. Ingenhovens Fazit: Mit diesen Entscheidungen haben wir die Voraussetzungen geschaffen, den Verband künftig auf eine breitere Basis stellen zu können und damit auch politisch an Gewicht zu gewinnen. Vorstand will Mitglieder über E-Mail-Verteiler informierenNoch fehlen Mail-AdressenHAMBURG Der Vorsitzende fand klare Worte: Wenn wir nur von drei Fünftel der Mitglieder E-Mail-Adressen haben, können wir eine zeitnahe Mitgliederinformation nicht bewerkstelligen. Dr. Emanuel Ingenhoven machte deutlich, dass eine rasche und umfassende Information der Mitglieder, aber auch ein notwendiger Meinungsaustausch der Mitglieder ohne eine vollständige Adressdatenbank samt E-Mail-Erreichbarkeit nicht funktioniere. Deshalb appellierte Ingenhoven an die in Hamburg versammelten Mitglieder, der Geschäftsstelle zu erreichen unter mail@bvask.de möglichst bald die E-Mail-Adresse mitzuteilen, damit ein effektiver Mailverteiler fertig gestellt werden kann. Dem anlässlich der Mitgliederversammlung geäußerten Wunsch einiger BVASK-Mitglieder, ein geschlossenes Diskussionsforum im Internet einzurichten, damit sich die BVASK-Mitglieder kurzfristig austauschen können, will der Vorstand gerne nachkommen. Der Vorstand kündigte die baldige Umsetzung dieses Mitgliederwunsches an.
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